Mit gutem Gewissen Nein zum CO2-Gesetz

Kaum ein anderes Industrieland hat einen so tiefen CO2-Ausstoss wie die Schweiz. Und sie reduziert die Emissionen weiter. Darum können wir mit gutem Gewissen Nein zu diesem schädlichen Umverteilungsgesetz sagen.

Rund 70 Prozent des weltweit ausgestossenen CO2 stammt aus Raumheizung und Stromproduktion (Kohle), der Rest aus Landwirtschaft und Verkehr. Die Schweiz steht, zusammen mit Frankreich, vor allem dank der Stromproduktion aus Wasser- und Kernkraft im internationalen Vergleich sehr gut da. Mit einem Pro-Kopf-Ausstoss von rund 4 Tonnen pro Jahr (Tendenz sinkend) gehört sie zu den Besten unter den hochentwickelten Ländern. Italien verzeichnet fünf, Österreich sieben und Deutschland über acht Tonnen (weil die dortige «Energiewende» leider zu mehr Kohlestrom geführt hat).

Der behördlich festgelegte Preis pro ausgestossene Tonne liegt in der Schweiz heute bei 100 Franken – das ist internationale Spitze – und hat wohl mit dazu beigetragen, dass in allen CO2-Bereichen Fortschritte erzielt wurden. In Deutschland liegt er heute bei 25 Euro, und das Land wird sich schwertun, bei seinem hohen Ausstoss den Preis stark zu erhöhen.

Die geltenden Gesetze werden den Schweizer Pro-Kopf-Ausstoss in den nächsten zehn Jahren wohl um weitere 20 bis 30 Prozent senken. Unter diesen Umständen ist es nicht angezeigt, den Tonnenpreis auf 200 Franken zu erhöhen und unserer Bevölkerung und Wirtschaft noch höhere Lasten aufzubürden. Auch die Umverteilung von Geld via Bundesamt brauchen wir nicht. Stimmen Sie mit gutem Gewissen Nein zum CO2-Gesetz.

Von Hermann Hess, Amriswil

Unternehmer / alt NR

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